Körperkapital und Partnersuche in Clubs und Diskotheken
16 Januar 2010
Das Berlin Mitte Institut hat kürzlich ein äußerst interessantes Dokument vorgestellt. In diesem untersucht der Autor Dr. Gunnar Otte die Zusammenhänge zwischen u.a. Körperkapital, Flirtbereitschaft, Tanzlokalität und Bildungslevel. Die Untersuchungen des Autors haben tatsächlich Vorurteile bestätigt wie (von mir absichtlich stark überspitzt formuliert): "Die kleine dumme Azubine brezelt sich besonders stark auf, hat keine tiefergehende Ahnung von Musik und geht in die Diskothek. Dafür hat Sie dann aber öfter Sex."
Im Gegenzug: "Der Gebildete aus gutem Hause hat viel spezifische Ahnung von Gitarren-Musik und besucht einen musikalisch entsprechend spezialisierten Club. Körperliche Selbstdarstellung liegt ihm nicht wirklich, aber auf Flirts ist er ohnehin nicht so sehr aus." Das ganze geht natürlich noch weiter in die Tiefe und in die Breite, aber im Kern dürften sich viele von uns bestätigt fühlen.
Dass das alles sehr gefährlich ist, sollte klar sein, gerade wenn man solche Vereinfachungen, wie von mir weiter oben getätigt, liest oder formuliert. Deshalb: Nicht für jeden Disko- oder Clubbesucher eine vorbereitete Schublade aufmachen! Auch wenn man im Schnitt wohl ganz gut damit fahren würde... :)
Hier findet ihr das genannte PDF-Dokument.
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